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So, nun bin ich tatsächlich am nördlichsten Ende angelangt...

So, alle zusammen,

nach einer Woche Aufregung, Umstellung und Abenteuer haben wir drei Mädels es wirklich geschafft und sind ganz oben in CAPE REINGA angekommen... (platze grad vor Stolz...) ^-^

 

Bis wir da allerdings hingekommen sind, war es ein sehr, sehr weiter Weg.

Angefangen bei dem allabendlichen Suchen nach einer Schlafgelegenheit, sei es Wildparken auf nem Privatparkplatz (bei dem wir aus Angst vor Ärger morgens um 6 Uhr aufgestanden sind und es Frühstück erst gab, als wir uns sicher waren, dass niemand mit Hunden hinter uns herfuhr), Holidayparkplätze, bei denen wir das höchstbrisante WM-Vorbereitungsspiel der All Blacks (Neuseeland) gegen den absoluten Erzfeind Australien (Wallabeys) sehen konnten und unsere Wäsche nur halbtrocken aus dem blöden Trockner kam (wer kann schon ahnen, dass 40 min nicht ausreichen nen bisschen Wäsche zu trocknen...), ne Wiese neben nem verlassenem Haus und ner Holzfabrik mit nem komischen Iren, der dort nachts ein und aus ging, oder die DOC- Campingsites (Naturschutzverband), an denen es nur kalte Duschen und nen Plumpsklo gab, wir haben sie alle durch...

 Waterfall in Whangerei

  Schlafplatz nahe Ngunguru

 Tutukaka, Nice Bay

  Herr der Ringe!

Das allerdings nur zu den Schlafplätzen... Ja, Teddy musste noch viel, viel mehr durchmachen... Wobei wir innendrinnen wohl mehr geschwitzt haben, denn leider hatten wir gestern (30.08.) Morgen nach der kalten Dusche (mit Lappen und kopfüberhaarewaschen gings wirklich gut... ) den ersten platten Reifen... leider an einem Ort, der toter und ferner nicht sein konnte (es gab nicht mal ein Handynetz!). Im Regen und nach einem verbrannten Pancakesfrühstück (das kam noch dazu) die Ärmel also hochgekrempelt und los gehts, Reifenwechseln und ab zur nächsten Werkstatt. Dabei gab es aber zwei mehr oder weniger große Probleme. Erstens: Keiner von uns hatte vorher schon mal nen Reifen gewechselt (Wozu gibts schließlich Männer?) und zweitens: die nächste Werkstatt lag 80 km weit entfernt und wir hatten noch nicht mal Cape Reinga ganz erreicht. Tja, was solls... Ende vom Lied war... wir habens mit dem Ersatzreifen tatsächlich (perfekt montiert nicht zu vergessen) bis zum Reifenmann (tyreman)

geschafft und konnten am selben Tag wieder hoch zum nördlichsten Punkt Neuseelands und Cape Reinga (Pazifik und TasmanSea prallen mit 10-m-Wellen aufeinander) bestaunen...

Ja, wir habens ohne großen Stress gemeistert und die Laune war auch super... Neuseelands Relaxingeinstellung färbt langsam ab...

So viel also zu meiner Roastour^^ Aber keine Sorge... ich genieße jede Schraube im Reifen und jeden Tag hier und komme schon fast gar nicht mehr hinterher, alles zu berichten...

Zum Beispiel war ich einen Tag mit Marina auf der "She is a Lady" in der Bay of Islands segeln und konnte neben Pinguinen und vielen einsamen kristallklaren Buchten

 

auch noch Kayak fahren, wobei dieses spezielle Kajak nen Guckloch nach unten hatte und ich in einer der schönsten Buchten der Bay of Islands lang gepaddelt bin, also absolut schick

Oder unser schließlich doch noch stattfindender Trip nach Cape Reinga, das so unbeschreiblich beeindruckend war, dass ich lieber Bilder hochstelle, also viel zu schreiben...

Alles in allem hab ich also schon so einiges erlebt und hab grad mal zwei Wochen in Neuseeland verbracht... Es folgen also wohl noch mehr spannende Abenteuer und Reisen, wobei wir heute noch zu den heißen Quellen und dem Kauribaum wollen, der 60m umfasst und als Gottheit von den Maori veehrt wird... nicht zu vergessen, die Sanddünen und die heiße Dusche heute Abend auf nem DOCplatz... also ja, morgen oder irgendwann, wenn ich wieder ne Library oder McDonalds finde (in der ersteren sitze ich grade), werde ich euch wissen lassen, ich bereue nichts und genieße jeden Tag voll und ganz, und wenn doch was passieren sollte, dann (wie unser Skypper so schön sagte...) nehmen wir es einfach wie es kommt. Irgendwie gehts schon weiter...

Liebe Grüße, eure Abenteuerin...

 

2 Kommentare 31.8.11 02:37, kommentieren

On the Road...

So, jetzt gehts also los...

Die erste Nacht noch auf einem Luxuscamping-Ground (zum Anfang noch keine Extremen, sonst gibts gleich Tränen... ), die zweite schon ganz kriminell auf nem freien Parkplatz... jaja... ich ordentlicher Mensch habe wild geparkt... Zähneputzen war ein Erlebnis

 

Mein Auto... Teddy^^ Namensgeber: Teddy (hinten drin zu sehen)  

Jetzt gerade sitze ich, nachdem ich und die Mädels uns für eine Woche beim Pak'n Save eingedeckt haben (wie Aldi), beim Mc Donalds, da es hier unglaublicherweise freies Internet gibt... Was will man mehr?^^

Danach werden wir uns hier auf jeden Fall noch den Waterfall in Whangerei angucken und dann den nächsten Parkplatz aufsuchern, der natürlich möglichst auch nichts kosten darf Mal sehn, ob  mir das Glück wieder zulächelt...

Liebe Grüße an alleZurückgebliebenen... Keine Sorge, ich bin zwar weit weg, aber ich denke an euch und hab euch alle im Koffer mitgenommen

Hier noch eins von Mhanawhei... oder so ähnlich

2 Kommentare 25.8.11 05:19, kommentieren

Morgen gehts los zum großen Roadtrip^^

Hej everybody, ich wieder

Dieses Mal auch nicht allzu viel Text, weil die Bilder, glaube ich, selbst dafür sprechen, was ich so die letzte Woche gemacht habe und wie es mir geht... kurz gefasst, hab ich sooo viel gemacht und nichts... und es geht mir hier richtig gut. Natürlich vermisse ich euch alle, aber noch überwiegt die Vorfreude auf den morgen beginnenden Roadtrip mit zwei Mädels, Marina und Miriam... So, Sühle nach hinten, bildschirm auf zoomen und... just look at my last four days...

 

 

von rechts: Miriam, Marina and me...

 

Das Bild ist auf der Harbourbridge entstanden, auf der ich rumgelaufen bin und meinen ersten Bungeejumpingsprung miterlebt hab... Ja, das wird auch noch mal ne Herausforderung...

2 Kommentare 22.8.11 12:48, kommentieren

My Arrival...

Hej there...^-^

Ja, ich lebe noch... Was man zwar nach den 44 Stunden Reisezeit als ich ankam, nicht mehr sagen konnte, aber jetzt bin ich wieder voll zum Angriff bereit und was ich bereits jetzt schon erlebt und erfahren habe, bestätigt nur meinen Entschluss, alle zu verlassen und auf große Reise zu gehen. Damit ihr ein bisschen verstehen könnt, was ich meine, hier eine Zusammenfassung:

Am Montag (Abreisetag) hatte ich, nachdem ich traurig meine Familie sich selbst überlassen habe (hoffentlich erschießen sie sich nicht, wenn ich nicht da bin), 44 h Zeit, meine Filme zu gucken, zu lesen, zu schreiben, zu schlafen, musik zu hören, und, und, und, denn es ging los nach Auckland^^

In Frankfurt angekommen, hab ich natürlich erstmal den riesiegen Rucksack weggesperrt und hab die EZB, die Römerstadt und so viel mehr (juhu, Goethe forever...) angeschaut. Unglaublicherweise kann ich nicht bestätigen, dass Frankfurt hässlich ist. Ja, groß, hoch und laut, aber auch kreativ, beeindruckend und vor allem sind die Leute sehr hilfsbereit(siehe“Ringo“, wenn man sich mal verlaufen hat, was bei mir zu oft vorgekommen ist, dass ich die Zahl jetzt Preis geben möchte.

Nachdem ich also dann aufm Flughafen irgendwie angekommen war, sah ich schon Leute mit blauen AIFS-T-Shirts (gute Farbwahl ^-^). Gleich also Gleichgesinnte getroffen und Leute, mit denen 30 h bis nach Auckland absolut kein Problem war; die 1200 Kinofilme dazugezählt waren es viel zu wenig Stunden...

Nach der Ankunft war wohl jedem klar, jetzt erstmal duschen... (jaha... Hygiene wird (noch) sehr großgeschrieben unter Backpackern) also los zum Hostel. An sich ja kein Problem, nur wenn man dauernd wegnickt, wiel Madame im Flugzeug ja fast ausschließlich Fernseh geguckt hat, dann war das schon ein Kunststück bei der richtigen Station auszusteigen und um ehrlch zu sein, haben mich meine Leute mehr mitgezogen, als ich selbst gelaufen bin.

Naja, so viel dazu... In Auckland dann also frisch geduscht wieder losgegangen, wirkte diese Stadt fast wie New York. Zwar „green, clean and save“ wie die Aucklander einem immer wieder versichern... aber dennoch verdammt groß, für ein Land, das mehr Schafe als Einwohner hat.

Naja... dazu ein Bild für die Vorstellung... ja, eine skyline... richtig gesehn...

Momentan sitze ich jetzt grad im Zug nach Tankanini, in dem ich Doro treffe (kiwicruisecontrol), die Frau, die mir hoffentlich das zuverlässigste und sicherste Auto dieser Welt verkaufen wird... mit einigen Jahren auf dem Buckel wahrscheinlich, aber immerhin fahrtauglich... nicht wie andere Autos auf den Flohmärkten (wenn ich das so richtig gehört habe... ).

Mal sehen, welchen Gefährten ich mir dann aussuche... vllt nen romantischen oder einen großen oder doch lieber nen draufgänger... achja... soviele lebensnotwendige Entscheidungen... (An alle Frauen... die wahl ist schwierig, oder? Ich glaube, ich hab da aber schon ne Vorstellung... )

So, der Kartenkontroleuer kommt und es reicht ja jetzt auch... also...

See you in a few days... bros...

2 Kommentare 20.8.11 03:16, kommentieren

Beweise...

So, damit keiner auf die Idee kommt, meine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln, hier ein Bild von meinen gepackten Sachen plus Rucksack... Unter Garantie kommt aber bestimmt noch etwas dazu.... Jedenfalls so, wie ich mich kenne, bestimmt hier und da noch was und auf einmal sinds wieder zwei Tüten mehr... Ja, ja, ich kann nun mal nicht anders... 

 

  Eine tausend Meilen lange Reise

   beginnt mit einem einzelnen  Schritt. 

1 Kommentar 10.8.11 18:31, kommentieren

Jetzt gehts los... Jetzt gehts los...

So... es ist also in genau fünf Tagen so weit, wenn ich mein großes Abenteuer beginne...

 

Nachdem ich also noch zwei Wochen Paradiesurlaub mit meiner liebsten Familie verbingen durfte (wovon das Bild auch stammt), ist es langsam soweit, dass ich mich mit den Abreisevorbereitungen beschäftige... Kofferpacken, Neuseelanddollar holen, Zugticket bestellen, und, und, und... ja, einiges ist noch zu tun...

Ach, beim Kofferpacken bin ich grade, was eine ungeahnte Herausforderung ist, denn wer packt schon gerne für zehn Monate im voraus... Trekkinghosen sind da zwar mit dem Abzippen praktisch, aber wer bereitet einen denn darauf vor, eine Kulturtasche für do eine Zeit zu packen? Es gibt so viel (habe gerade praktischerweise die Probiergrößen bei Rossmann entdeckt) und so wenig Platz... ja, liebe Leute, das Leben kann ganz schön schwer sein...

Und dann noch das warten... das macht einen ein bisschen wahnsinnig... zwar kann man dann noch mal alle sehen, aber kann es nicht jetzt schon Montag sein? dann hätte ich das schmerzhafteste, die abschiede, schon hinter mir... aber was solls... das gehört dazu und gibt mir wenigstens das Gefühl, alles ordentlich zu verlassen... unerledigte Dinge sind die schlimmsten katastrophen... jedenfalls bei mir

Wer hätte übrigens gedacht, dass Neuseeland Hepatitis A vorschreibt... jetzt muss ich tatsächlich noch kurz vor meinem Abflug meine zweite impfung abholen... hoffentlich haut mich das nicht aus den Latschen... andersherum... dann schlaf ich die 30 Stunden im Flugzeug einfach durch... Laden die Stewardessen mich auf nen bagger und verfrachten mich in Dubai halt in den A380... das wär doch mal praktisch... Dann komm ich an und bin erholt, wie nichts gutes

So, ich kanns nicht mehr aufschieben... weiter gehts mit dem Packen... Drückt mir die Daumen, dass alles reinpasst und ich nicht hinten überfall, wenn ich mir meinen Rucksack auf den Rücken schnall...

                

                    Die Realität hat feste Grenzen;

                        die Welt der Phantasie ist grenzenlos...

1 Kommentar 10.8.11 15:09, kommentieren

Gigantische Freude versus panische Angst

Bald gehts los...

Noch sind es genau 47 Tage, bis mein großes Abenteuer beginnt. Wenn man mal davon absieht, dass ich wahrscheinlich perfekt vorbereitet bin (Impfungen:, Ausrüstung:, Organisatorisches:), dann muss ich doch gestehen, ich hab ganz schön bammel...

Was kommt alles auf mich zu?

Ob und welche Jobs bekomme ich?

Werd ich meine Familie sehr vermissen?

Fühl ich mich beim Campen wohl?

 und, und, und....

Ja, so ein Abenteuer schreckt viele ab (Was, das machst du??? Allein???), aber ich denke, es ist die bisher beste Entscheidung, die ich treffen konnte... Von diesem Abenteuer werd ich noch meinen Enkeln erzählen, und da ich sie nicht mit Kriegsgeschichten schockieren will, ist so ein Abenteuer wohl die beste Alternative, um Eindruck und Fantasien zu wecken...

Also, drückt mir die Daumen, dass meine Nerven noch so lange mitmachen, bis ich endlich im Flugzeug sitze, die Füße hoch bzw. austrecken kann und alles auf mich zukommt... 

Bis dahin bleibt mir dann wohl nichts anderes,

als die Tage zu zählen...

 

Die Welt ist wie ein wunderschönes Buch...

Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon... 

4 Kommentare 28.6.11 19:12, kommentieren